Blindenführhundschule CLAUDIA DETZER


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Die eigentliche Ausbildung eines Blindenführhundes beginnt in der Regel mit einem Jahr und dauert sechs bis acht Monate.
Während dieser Zeit erlernt der Hund ca. 40 verschiedene Kommandos (Hörzeichen) zu befolgen, alle Arten von Hindernissen anzuzeigen (auch solche, die nicht auf seiner Augenhöhe liegen) und zu umgehen, und zu wichtigen Zielen wie Zebrastreifen, Ampeln, Türen, Treppen, Aufzügen oder zum Bus zu führen.



Das Training beginnt in reizarmen Gegenden und steigert sich langsam.
Am Ende der Ausbildung ist der Führhund unter anderem in der Lage, im Großstadtverkehr, in Einkaufszentren, in Fußgängerzonen und an Baustellen sicher zu führen.
Das Mensch-Hund-Team muss auch manchmal überraschende Situationen meistern.

Sich in unserer komplexen Welt zurecht zu finden bedarf es daher einiger Übung.
Unser tägliches Training in der Stadt stellt die Tiere immer wieder vor neue Herausforderungen.
Sie müssen zum Beispiel Straßen und Kreuzungen auf Kommando des Führhundhalters sicher überqueren, bei Gefahr allerdings den Gehorsam intelligent verweigern.
Fahrten mit Bus und Bahn gehören ebenso zur Führhundausbildung wie der Freilauf in Parks und freier Natur.